Rundbrief 2013



Rundbrief 1/2013

Das Misalisa-Projekt im Jahr 2012/13

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde von Misalisa e.V.,

trotz vieler immer wieder auftauchender Schwierigkeiten mit denen wir uns auseinanderzusetzen haben und für die wir versuchen müssen, Lösungen zu finden, geht die Arbeit zwar manchmal langsam, aber doch kontinuierlich voran.
Mit großem Einsatz konnten wieder einige Dinge erreicht werden und sind gerade in Arbeit.

Aktivitäten im Kongo

Dank der erhaltenen Spenden und durch eigene Mittel konnten wir folgendes realisieren und finanzieren:
• Finanzierung der Schulgelder für 15 Kinder
• Medizinische Behandlung einiger Projekt- und Dorfbewohner
• Kauf einer Maniokmühle, Herstellung von Backsteinen für den Bau des Mühlenhauses
• Bepflanzung von 3 Hektar Ackerland und Kauf von Hacken und Buschmessern zur Feldarbeit
• In Arbeit: Kauf von 15 Formen zur Backsteinherstellung, Herstellung von Backsteinen für Wohneinheiten, Krankenstation, Internatsgebäude
• Kauf von Wellblech zur Dacheindeckung (aus Feuerschutzgründen)
• Reparatur und Dieselkosten des Projektfahrzeugs

Finanzierung der Schulgelder

Schulgeld muss sowohl in den Grundschulen als auch in den weiterführenden Schulen bezahlt werden. Dank Ihrer Spenden konnten wir 15 Kindern den Schulbesuch ermöglichen und sie haben den Jahresabschluss geschafft. Das Schul-, bzw. Ausbildungsgeld beträgt je nach Klasse, Schule, oder Ausbildung zwischen 80.- und 350,- Euro pro Jahr.

Krankenversorgung

Malaria, Typhus, Diabetes und Bluthochdruck sind sehr häufig auftretende Krankheiten. Es kommt leider oft vor, dass die Leute sich aus Geldmangel erst in Behandlung begeben, wenn es ihnen schon sehr schlecht geht. Hier versuchen wir aufklärend zu wirken, und wo es dringend notwendig war haben wir die Kosten übernommen, wie z.B. Blinddarmentzündungen (welche hier meiner Beobachtung nach viel häufiger auftreten als in Deutschland), die dann teilweise noch in letzter Sekunde, als schon ein Durchbruch diagnostiziert wurde, operiert werden konnten.

Kauf einer Maniokmühle

Durch Ihre Spenden waren wir in der Lage eine Maniokmühle zum Preis von 1350 Euro zu kaufen und ein kleines Haus für die Mühle zu bauen. Die Frauen im Dorf bedanken sich ganz herzlich, denn es stellt für sie eine enorme Arbeitserleichterung dar und bietet die Möglichkeit, diese Zeit und Energie für andere wichtige Arbeiten zu nutzen.

Backsteinherstellung und Wiederaufbau

Durch den Kauf von 15 Formen zur Backsteinherstellung ist es nun möglich größere Mengen zu Produzieren und somit mit den Bauten schneller voran zukommen. Mit einem Teil der Backsteine wurde das vom Sturm völlig zerstörte Haus wieder aufgebaut. Weitere sind für Unterkünfte der Helferinnen und Helfer und die zukünftigen Gebäude für Krankenstation und Internat vorgesehen.

Krankenstation, Internatsgebäude

Auf dem Gelände, das zur Verfügung steht, hoffen wir bald beginnen zu können. Dieser Bau wird zunächst als Internatsgebäude für die von weit her kommenden Schüler der sich im Dorf befindenden Schule dienen. In der Zwischenzeit bis genügend Mittel vorhanden sind, um die Krankenstation einzurichten, wird ein Gelände gesucht, auf dem dann das eigentliche Internatsgebäude gebaut werden soll.

Anpflanzung

Bepflanzung von je 1 Hektar Ackerland im Projekt und in zwei Dörfern zur Unterstützung der Bewohner. Um die Feldarbeit zu erleichtern, wurde ein Traktor ausgeliehen und damit 1 Hektar bearbeitet.
_ Mit 19 Helfern konnten im Projekt Maniok, Erdnüsse, Mais und Schwarzaugenbohnen angepflanzt werden. 3000 Bananenjungpflanzen müssen umgepflanzt werden. Um diese Arbeiten gut verrichten zu können, war der Kauf von Hacken, Buschmessern und Gießkannen notwendig.
_ 20 Helfer befinden sich in Kibaka, wo sie Reis, Maniok, Erdnüsse und Bohnen angepflanzt haben.
_ In Matombe wurden Bananen und Bohnen angepflanzt.
Mit dem Anpflanzen der Pflanze gegen Malaria sind wir noch im Versuchsstadium, aber haben die Hoffnung, dass wir bald die richtigen Bedingungen dafür herausgefunden haben, da diese von Ort zu Ort variieren.

Kauf von Wellblech zur Dachdeckung

Aus Feuerschutzgründen müssen wir die Dächer mit Wellblech decken, welches in Kinshasa gekauft und ins Dorf transportiert werden muss.

Reparatur des Projektfahrzeugs und der geliehenen Transportfahrzeuge

Leider haben wir hier immer wieder mit anfallenden Reparaturen der Fahrzeuge zu kämpfen, was jedoch höchst notwendig ist, da wir ansonsten keine Transportmöglichkeiten haben.

Was wir außerdem realisieren möchten

Wenn die eingehenden Spenden ausreichen ist geplant:
• Kauf zweier Ochsen für die Feldarbeit und um die Leihkosten eines Traktors zu vermeiden. Kosten jeweils ca. 400 Euro
• Fassen der Quelle. Kosten noch unbekannt.
• Kauf und Installieren einer Wasserpumpe. Kosten noch unbekannt.
• Der Motor unseres Bootes ist leider zu schwach für unsere Zwecke und wir müssen einen 85 PS Langschaft Außenbordmotor kaufen, um das Projekt langfristig durch die Einkünfte zu fördern. Die Kosten hierfür betragen ca. 3500 Euro.

Wir freuen uns über jeden Beitrag zur Realisierung dieser Pläne.


Aktivitäten in Deutschland

Beim Afrikafestival auf dem Erwin-Schöttle-Platz in Stuttgart hatten wir einen Informationsstand und bedanken uns bei allen Spendern sowie, allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, ganz herzlich.

Ganz herzlichen Dank von Misalisa e.V an alle die das Projekt Mislisa APEM im Kongo durch ihre Spenden und Hilfe unterstützen.
Bei Bedarf einer Spendenquittung bitte die Adresse in die Überweisung eintragen.

Konto/Compte/Account: 9757
BLZ: 600 201 00
IBAN: DE 60 60020100 0000009757
BIC/SWIFT: SCHWDESS
Bank/Banque: Schwäbische Bank

Mit freundlichen Grüßen

Verena Meining

(Zweite Vorsitzende des Vereins Misalisa e.V.)



(Als PDF-Version: Rundbrief_1_2013)



Misalisa e.V.
Postfach 4147
73744 Ostfildern


Verena Meining im Kongo:
00243993456978


Spendenkonto Misalisa e.V.
Konto/Compte/Account: 9757
BLZ: 600 201 00
IBAN: DE 60 60020100 0000009757
BIC/SWIFT: SCHWDESS
Bank/Banque: Schwäbische Bank