Rundbrief 2014



Rundbrief 1/2014

Das Misalisa-Projekt im Jahr 2013/14


Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte von Misalisa,

leider kommt dieser Bericht erst jetzt. Viele verschiedene Umstände und meine eigene Schwierigkeit, Situationen und Ereignisse in Worte zu fassen und niederzuschreiben, wenn ich mich nicht in aller Ruhe zurückziehen kann, um mich in Gedanken in das zu Berichtende hineinzuversetzen. Ich bin froh, dass es mir nun endlich gelungen ist, denn Berichterstattung ist sehr wichtig.

Bericht über die Situation bei Misalisa im Kongo - Rückblick 2013 bis Mai 2014

Misalisa unterstützte das Nachbardorf Kibaka bei folgendem

  • 1 ha Maniok wurde bearbeitet.
    • 1 ha Bohnen, 1 ha Erdnüsse und 1500 Bananenstauden wurden gepflanzt

Situation am Projektstandort von Misalisa
  • Der Imker bringt das Honigprojekt gut voran.
    • 3000 Bananenstauden wurden gepflanzt.
    • Ca. 3000 Ziegelsteine wurden gebrannt.
    • Man Petro, ein alter Mann aus Angola, der im Projekt lebt, ist nun in das wieder errichtete Häuschen gezogen.
    • Für 17 Kinder wurde das Schulgeld für alle Trimester dieses Schuljahres bezahlt.
    • Kauf von 8 Macheten, 3 Hacken und 2 Spaten
    • Kauf von Eisenträgern zur Instandsetzung einer Brücke

Kinshasa
  • Kauf von 70 Küken für das Hühnerzuchtprojekt
    • Kauf von Ersatzteilen und nahezu Komplettüberholung des Transportfahrzeugs

Als wir das Projekt 2008 begannen, war geplant, dass ich 2011 in den Kongo gehe und mit im Projekt leben werde. Die Dinge haben sich jedoch unerwarteter Weise anders entwickelt. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass der Beauftragte für die Zollabwicklung der Container, Geld von Misalisa veruntreut hatte, und wir dadurch in große Schwierigkeiten geraten waren, wurde beschlossen, dass Roger Samba, ein Cousin von Nzinga Dinako (Mitgründer des Projekts, auch Robert genannt), der sich in diesen Dingen auskannte, die Überwachung der Zollabwicklung für die Container übernehmen sollte. Er ist Colonel (Oberst) bei der Polizei, seit 2007 Witwer und Vater von 6 Kindern.
Er zeigte großes Interesse an mir, und während der Zeit, in der ich jeden Tag mit ihm zu arbeiten hatte, lernte ich ihn schätzen und lieben. Im Juli 2012 wurde er nach Bandundu-Ville versetzt. Da ich jedoch für das Projekt in den Kongo gekommen war, fühlte ich mich nun in einem Dilemma. Ich informierte Nzinga über die neue Situation und bat um seine Meinung. Er schlug vor, dass ich mit seinem Cousin gehe, denn er freute sich, dass dieser wieder eine Frau gefunden hatte, und Hilfe zur Selbsthilfe könne ich auch dort einsetzen, sie sei nicht nur an einen Ort gebunden. Ich war sehr erleichtert, über seine Einstellung.
Wir heirateten in Kinshasa, zogen nach Bandundu-Ville, und 3 seiner Kinder (16, 18 und 19 Jahre) lebten ein Schuljahr lang mit uns. Die nun 17-jährige ist noch bei uns, um die Schule weiter zu besuchen.

Ich hab hier im Kleinen mit Projektarbeit begonnen und unterrichte zwei Kinder im Nähen.
Ich fuhr zwei Mal im Jahr ins Projekt, und im September 2013 nahmen wir ein 13 jähriges Mädchen von dort zu uns, das in sehr schwierigen Verhältnissen lebte. Nach Absprache mit der Schulrektorin wurde sie auf Grund ihres Alters in die 3. Klasse eingeschult. Sie konnte weder lesen noch rechnen und hatte auch keinerlei Zahlen und Mengenverständnis. Konnte jedoch abschreiben, ohne allerdings zu wissen, was sie schrieb.
Zusätzlich zur Haus- und Gartenarbeit und dem Nähen, unterrichte ich sie nun regelmäßig und freue mich an den Fortschritten, die sie macht.
Seit einigen Wochen kommt zweimal wöchentlich ein 72-jähriger Kongolese, Papa Joseph, für ca. vier Stunden zu mir. Er hat die Genehmigung einer Klinik vor Ort, mit Heilpflanzen zu arbeiten. Wir finden es beide gut, Erfahrungen und Wissen austauschen zu können, unsere Unterlagen zu vergleichen und, wenn wir Glück haben und der Zugang zum Internet verhältnismäßig gut ist, recherchieren wir auch das Eine oder Andere, worüber er sehr glücklich ist.
Ich versuche mich immer noch mit der Anzucht von Artemisia annua anamed gegen Malaria, um gute Wachstumsbedingungen herauszufinden. Es klappt leider noch nicht so richtig, aber Papa Joseph ist sehr interessiert und hat ebenfalls damit begonnen. Ein Sturm hat das Moringabäumchen abgebrochen, das ich gepflanzt habe, aber es treibt drei neue Äste und wird nun kräftiger als zuvor. Dagegen wachsen das Zitronengras, die Papayabäume und die Süßkartoffeln, Bananenstauden, Spinat, das Avokadobäumchen und einiges Andere wunderbar. Immer wieder kamen Leute und baten um Zitronengras für Tee. Nun habe ich angefangen, Teile mit Wurzel abzutrennen, damit sie diese bei sich zuhause anpflanzen können. Dies ist sehr gut angekommen.

Ich weiß nicht richtig, wie ich von all den Problemen schreiben soll, die sich in den letzten Wochen und Monaten im Projekt im Bas-Kongo angebahnt und ereignet haben und mein Herz diesbezüglich schwer machen.
Das Projekt hatte so vielversprechend begonnen und sich sehr positiv entwickelt. Zwischendurch gab es zwar einige Rückschläge, aber es kam alles recht bald wieder ins Lot.
Inzwischen sind auf unserem Gelände auf Kisongantela, im Dorf Nkamba 2 und in zwei weiteren Dörfern mit einigen Bewohnern große Felder mit verschiedensten Pflanzen (siehe frühere Berichte) angelegt worden.
Für das Anlegen und die Bodenbearbeitung wurde ein Traktor mit Fahrer und Mechaniker geliehen. Misalisa finanzierte die Gebühren inklusive Treibstoff. Da die Kosten sehr hoch waren, schlug Gura, ein Mann mit dem Nzinga, die Felder in Kibaka anlegte vor, ein Ochsengespann zu kaufen. Dies wäre wesentlich kostengünstiger, Futter sei vor Ort vorhanden und er habe früher mit Ochsen Felder bearbeitet. Wir fanden die Idee sehr gut, durchdachten alles, telefonierten öfter miteinander, doch teilte ich ihm auch die Bedenken mit, die sich in Gesprächen mit Anderen herauskristallisiert hatten. Diese Bedenken wurden für unbegründet erklärt. Ein Tierarzt sei nicht weit von dort und man könne in Luozi (30 km weiter auf der anderen Seite des Flusses) gute Ochsen kaufen, die schon dressiert seien. Gura, der Mann aus Kibaka kenne sich gut mit der Arbeit mit Ochsen aus. Stehlen könne sie auch niemand, es seien ja immer Leute vor Ort. Und dass niemand aus Neid die Ochsen vergiftet, da müsse man eben aufpassen. Außerdem wären die Leute ja froh, wenn die Feldarbeit erleichtert würde und die Ochsen auch Waren transportieren sowie in andere Dörfer ausgeliehen werden könnten.
Kurz bevor ich am 20. 12. 2013 für einige Zeit nach Deutschland reiste, habe ich mich sehr gefreut zu erfahren, dass eine Bekannte aus Anlass ihres 80. Geburtstags, Misalisa Geld für den Ochsenkauf spenden wollte. Nun informierte ich Nzinga und er schickte Gura auf die Suche nach geeigneten Ochsen. Ich flog nach Deutschland, Nzinga hatte in Kinshasa zu tun und wurde einige Zeit darauf von Gura informiert, dass er Ochsen gefunden habe, dass diese aber erst noch dressiert werden müssten. Also warteten wir auf weitere Informationen. Ich war inzwischen wieder im Kongo zurück und wollte nun wissen, wie weit die Dinge vorangekommen waren. Da Nzinga noch in Kinshasa festsaß, weil am Auto allzu viele Reparaturen gemacht werden mussten, die hier manchmal Wochen oder sogar Monate dauern, namentlich wenn Ersatzteile organisiert werden müssen, musste er alles telefonisch erledigen.
Da wir den Eindruck hatten, dass etwas nicht stimmte, rief er andere Leute vor Ort an und erfuhr, dass Gura die Ochsen gar nicht gekauft hatte, da er nur zu alte und für die Feldarbeit nicht mehr geeignete Ochsen gefunden, uns hierüber aber nicht informiert hatte.
Die Pflanzzeit hatte jedoch schon begonnen und, da die Leute unter Zeitdruck standen, hatten sie, ohne uns zu informieren, einen Traktor ausgeliehen.
Wir erfuhren, dass die Felder bearbeitet waren, und setzten uns mit Gura in Verbindung, um das Problem der Ochsen zu erörtern. Er teilte uns mit, dass er doch nicht bereit sei, die Arbeit mit den Ochsen zu übernehmen, denn mit einem Traktor ginge das viel leichter; außerdem könnten die Ochsen ja gestohlen oder vergiftet werden und einen Tierarzt zu erreichen wäre nicht einfach. Alles Gründe, die ich zu bedenken gegeben hatte und die in den Wind geschlagen worden waren.
Wir beschlossen, das Geld für das Ochsengespann zur Seite zu tun, bis wir mit der Spenderin über dessen Verwendung Rücksprache halten können.
Parallel hierzu ergaben sich neue Probleme.
Durch massive Regenfälle wurde die einzige noch befahrbare Straße völlig unpassierbar. Es gibt noch eine zweite, sogar kürzere Straße, die zu verschiedenen Dörfern und zur Hauptverbindungsstraße führt und in wesentlich besserem Zustand ist. Sie führt aber über einen Bach, dessen Brücke jedoch verfallen ist. Nzinga hat einen Händler auf der Strecke nach Kinshasa ausfindig gemacht, bei dem er Eisenträger kaufen konnte, und hat diese vor Ort bringen lassen, um die Brücke wieder instand zu setzen.
Der Beginn des Baus der Erste-Hilfe-Station war geplant, als sich die für diese Region zuständige Gesundheitsbehörde einschaltete und folgende Auflagen machte: Misalisa muss nachweisen, dass alles, was zum Einrichten der Station erforderlich ist, und alle medizinischen Geräte und Zubehör sowie ausreichend Startkapital vorhanden sind. Dies war uns bisher noch nicht möglich und wird in dieser Art aus den noch folgenden Gründen auch nicht mehr realisiert werden.
2009 starb Mama Thérèse, die Dorfälteste, die uns das Gelände zur Verfügung gestellt hat, auf dem wir unsere Arbeit begonnen haben. Im Februar dieses Jahres starb nun Mama Lisa, ihre Nachfolgerin. Die nachfolgenden Erben begannen einige Zeit danach das Gelände für sich zu reklamieren und wollten nun die Felder, die wir in Gemeinschaft angelegt hatten, für sich selbst und ohne uns weiter bebauen.
Es begannen auch Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern.
Die Aufteilung der Ernte so, dass ein Teil für Misalisa als Saatgut zurückbehalten wird, gefiel ihnen nicht, und sie warfen uns vor, wir wollten uns bereichern. Dass dies jedoch wieder der Gemeinschaft zugutekommen würde, wollten sie nicht einsehen. Sie wollten die ganze Ernte unter sich aufteilen und jedes Mal für ihre Arbeit bezahlt werden, wofür wir nicht genug Mittel haben.
Im Laufe dieser Zeit musste Nzinga leider feststellen, dass der Gemeinschaftsgeist, der zu einer Kooperative gehört, in diesen Dörfern nicht vorhanden und schwierig zu vermitteln ist.
Hinzu kommt, dass, wenn hier im Kongo jemand kommt, um eine Arbeit zu verrichten, (außer in Firmen oder Staatlichen Stellen) für dessen Verpflegung gesorgt werden muss. Weshalb wir auch hier Vorsorge treffen müssen, und wenn nicht genug selbst Erwirtschaftetes vorhanden ist, muss hinzugekauft werden. Dies sind Ausgaben, die wir auch einkalkulieren müssen.
Aus dieser Unzufriedenheit mancher Projektbeteiligten heraus wurde das Gerücht verbreitet, Misalisa besäße viel Geld, halte dies jedoch vor der Dorfgemeinschaft geheim und ich hätte den größten Teil nach Bandundu-Ville mitgenommen.
Ein anderes Problem, mit dem wir konfrontiert wurden und das in der heutigen Zeit in Deutschland schwer nachvollziehbar ist oder auch recht unglaubwürdig erscheint, ist der Voodoo-Glaube und dessen Anwendung, die sehr verbreitet sind, vor allen Dingen auf den Dörfern. Unsere durch Trockenheit und Unwetter vernichteten Pflanzungen und Missernten, sowie die zerstörten Häuser führten einige Dorfbewohner auf den Einfluss böser Mächte aus dem Dorf zurück, was auch zur Folge hatte, dass sie nicht mehr mit uns zusammenarbeiten wollten.
Sobald irgendetwas passiert, sei es, dass die Ernte nicht gut ausfällt, jemand erkrankt, ein Unfall passiert, ein Mensch stirbt, Zerstörungen durch Naturkatastrophen eintreten, kommen Mutmaßungen und sogar Behauptungen auf, wer der Verursacher sei und seine Magie angewendet habe. Dies kann verschiedene Folgen haben. Die entsprechende Person wird aus der Familie oder Gemeinschaft verjagt, was vielen heutigen Straßenkindern widerfahren ist. Manche gehen selbst weg, weil die Situation unerträglich wird, oder sie müssen ein Ritual bei einem Magier durchlaufen, der mit Hühnern, einer Ziege oder einem Schwein bezahlt werden muss, wodurch der Fluch aufgehoben werden soll. Leider kommt es sogar vor, dass die Leute Selbstjustiz verüben und die beschuldigte Person umgebracht wird. Es gibt jedoch auch solche, die von sich behaupten, die Kraft zu haben, Voodoo-Zauber einsetzen zu können, und dies auch zu tun, was Respekt und Furcht bei den Leuten auslösen kann.
Neid, Eifersucht und Missgunst rufen das Bedürfnis hervor, dem Menschen, auf den diese Gefühle gerichtet sind, ein Leid anzutun. Immer wieder höre ich, wenn jemand eines relativ unerwarteten Todes gestorben ist, dass behauptet wird, er sei vergiftet worden, ja sogar schon über Kinder. Meistens jedoch handelt es sich um höher gestellte oder bekannte Persönlichkeiten.
Dies nur als Einblick, wie vielschichtig die Dinge sein können.
All dies und der heftigste Schlag, der Ende April kam, veranlassten uns dann zum Überdenken und zum Entschluss eines Neubeginns mit diesen Erfahrungen im Hintergrund.
Ein gewaltiger Sturm brach aus und das Lagerhaus und ein Wohnhaus wurden völlig zerstört. Während die Leute vor Ort in aller Eile versuchten zu retten, was aus dem Lager zu retten möglich war, hob eine Windbö ein scharfkantiges Wellblechdachteil und trug es viele Meter weit. Es stürzte auf eine junge Mutter von zwei kleinen Kindern, die half, Sachen zu transportieren. Seit Beginn arbeitete und wohnte sie im Projekt. Sie brach bewusstlos zusammen. Da kein Transportfahrzeug vor Ort war, mussten einige Leute vom Dorf und der Krankenpfleger, der die junge Frau nur notdürftig versorgen konnte, sie nach Kasi in das 10 km entfernte Krankenhaus tragen. Sie war so schwer verletzt worden, dass der Arzt dort nur Schmerzmittel geben und die schlimmsten Blutungen stillen konnte. Seiner Aussage nach hatte er noch nie solche Verletzungen gesehen und sei nicht in der Lage, sie weiter zu behandeln, sie müsse dringend in das 70 km entfernte Großkrankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des einzigen LKW, der zu dieser Zeit in Kasi war, war nur bereit, den Transport gegen eine Bezahlung von 300 Dollar durchzuführen, da er normalerweise eine noch höhere Summe mit dem Transport von Waren erhalten würde. Es blieb uns nichts anderes übrig, als so schnell wie möglich dieses Geld und das für die Erstbehandlung zu organisieren. Am selben Abend erreichte der LKW mit der noch bewusstlosen Frau das Krankenhaus und die Untersuchungen und Behandlungen begannen.
Ich verfolgte die Angelegenheit und organisierte, soweit es mir von Bandundu aus möglich war. Die Aufregung und der Schock trafen tief, und wer die Zustände vor Ort nicht kennt, kann sich kaum eine Vorstellung davon machen, was die Leute für eine Leistung zu erbringen hatten, bis die junge Frau endlich im Krankenhaus ankam und zur Behandlung aufgenommen wurde.
Sie ist glücklicherweise über den Berg, kann jedoch auf beiden Augen noch nicht sehen, nach Ansicht der Ärzte wird die Sehkraft mit der Zeit aber wieder einsetzen. Der Kiefer ist gebrochen und einige Zähne wurden ausgeschlagen. Sie versuchen nach und nach zu richten, was möglich ist. Die eine Körperhälfte hatte von Kopf bis Fuß, einschließlich Brust, starke Verletzungen. die Behandlung wird noch lange brauchen.
Anschuldigungen wurden laut, dass die Frau unseres früheren Verwalters dies durch ihre Magie verursacht habe und dass wir für unsere junge Mitarbeiterin verantwortlich seien. Wir führten einige Telefonate untereinander, auch mit unserer Vorsitzenden und dem Kassenwart in Deutschland wegen der Finanzierung der Transport- und Behandlungskosten und um letzten Endes Klarheit zu bekommen, auf welche Weise wir unsere Arbeit in Zukunft fortsetzen könnten.
Da wir gerade auch erfahren haben, dass mein Mann im Laufe der nächsten Wochen (der genaue Ort ist noch unbekannt) versetzt werden wird, so dass uns sowieso ein Neustart bevorsteht, haben wir gemeinsam mit der Vorsitzenden von Misalisa in Deutschland beschlossen, erst einmal nur die Unterstützung der Schulkinder weiterzuführen und alles, was durch unsere Arbeit und Unterstützung entstanden ist, den Leuten in Selbstverwaltung zu überlassen.
Am neuen Wohnsitz werden wir schauen, was Sinn macht, und eventuell für Misalia ein projekteigenes Gelände kaufen, sowie vermehrt kongolesische Projekte unterstützen, die schon laufen und Bedarf an Unterstützung haben und deren Nutzen von der kongolesischen Bevölkerung als so wichtig erachtet wurde, dass sie es selber in Angriff genommen haben.

Nzinga hat in der Zeit in der er sich in Kinshasa aufhalten musste ein Hühnerzuchtprojekt begonnen, für welches er gerade in Verhandlung wegen eines Grundstücks bei Kasangulu im Bas-Kongo tritt.

Ich bin gespannt, wo und wie unser neues Zuhause sein wird, und hoffe auf einen guten und sinnvollen Neuanfang mit der Hoffnung, dass sie unsere Entscheidung verstehen können.
Ich möchte ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die Misalisa durch ihre Hilfe unterstützt haben, richten, denn es wurde trotz aller Schwierigkeiten viel Hilfreiches erreicht.

Ganz herzliche Grüße aus der Demokratischen Republik Kongo

Verena Meining

(Zweite Vorsitzende des Vereins Misalisa e.V.)



(Als PDF-Version: Misalisa Rundbrief1_2014)



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